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Die Orientxpress: Definition und Charakteristika einer historischen Reiseverbindung zwischen Europa und Asien.

Der Begriff “Orient Express” ist für viele Menschen ein Synonym für Luxus, Exotik und Abenteuer. Doch hinter dem mythischen Namen verbirgt sich eine komplexe Geschichte von Eisenbahnen, die das Kontinentaleuropa mit den fernöstlichen Gebieten des asiatischen Continents verbinden sollten.

Geschichte der Orientexpress

Die Idee einer Verbindung zwischen Europa und Asien durch die Eröffnung eines breitenbahnfährenweges geht auf das Jahr 1875 zurück, als Frankreich und Russland den sogenannten “Bagdad-Bahnplan” vorstellten. Dieser Plan sah eine Streckenführung vom Mittelmeer über Bagdad bis nach Bombay (heute Orientxpress Mumbai) sowie von Konstantinopel (Istanbul) aus durch das Sultanschloss auf dem Bosphorus zum Schwarzen Meer und zur Schwarzmeerküste vor.

Allerdings kam es nicht dazu. In der Folge wurde der russische Abschnitt des Bahnufernbaus, die Transsibirischen Eisenbahn von 1891-1916 gebaut.

Im Jahr 1883 eröffnete jedoch eine private Gesellschaft unter Leitung von Georges Nagelmackers den “Luxushochgeschwindigkeitstrain mit einer Geschwindigkeit von etwa der eines heutigen InterCity-Zuges zwischen Paris und Istanbul. Der Zug wurde zum Symbol des Luxus, exotischen Reisen und für die Oberschicht in Europa zu einem Statussymbol.

Im Jahr 1889 entschied sich Nagelmackers dazu seine Firma auf den Namen Compagnie Internationale des Wagons-Lits umzubenennen und nahm unter diesem neuen Name als “Orient Express” mehrfach im Laufe der Jahre mit neuem Zugpaar eine regelmäßige Stammreiseverbindung von Paris, London bis nach Istanbul (Bucharest) auf.

Kunst und Design

Eines der Merkmale des Orients Express war das interne Designdesinterieurs mit einer Kombination aus den luxuriösen und komfortablen Wagen eines Eisenbahnzugs in einem neuartigen, speziell angepassten Interiordesign mit zwei oder drei Etagen. Jeder Wagon hatte ein individuelles Dekor: so war der ” Waggon-Lits” typisch eingerichtet mit einer dichten Wand zwischen den Reisekabinen, die vom Kasten aus wie eine Schrankwand aussah.

Ab 1905 erhielt jeder Waggon einen fest installierten Dampfkessel für Heizung und Beleuchtung. Mit Beginn des Ersten Weltkriegs im Jahr 1914 wurden die Wagen-Lits mit drei Etagen ausgestattet, also zwei Stockwerke unter dem Kellergeschoss und einem Obergeschoss über dem.

Das neue interiöre Design wurde von einem französischen Architekten namens Alexandre Rassmann für eine Firma namens Compagnie Internationale des Wagons-Lits entworfen. Jedes Waggon bestand aus zwei Reiseklassen mit je sechs Betten und hatte außerdem einen separaten Gepäckraum, in dem die Trinkwasserbecken des Bades untergebracht waren.

Dort oben auf den Oberbühnen der Wagen war eine weitere Besonderheit verbaut: ein großes Dachfenster mit einem breiten Fenster und einer glatten Holzverkleidung. Dadurch erhält man einen beeindruckenden Rundblick über die Landschaft am Reiseziel, ohne das Dasein auf der Bahn zu stören.

Die Orienxpress führten in 4 verschiedene Einteilungen:

  • Die Klasse IIIA – Zug (Wagons mit drei Abteilen) bestand aus Waggons-Lit-Wagen und weiteren fünf Wagen, die nicht den “Orient Express” zugeordnet waren.

  • Eine 3er-Zeitung für 1. Kassenausschluss

  • eine zweite Einteilung umfasste einen Zug mit nur 7 Personen im Verhältnis zur Streckenlänge.

  • und die Klasse III B (Wagons-Lit) hatte wiederum drei Abteile, von denen eines als Kassenraum verwendet wurde, während der andere zum ersten Mal in seiner Geschichte keine Gepäckstücke mehr aufnahm.