Die Schweiz ist bekannt für ihre präzise Regulierung und den hohen Standard an Transparenz im Glücksspielbereich. Doch hinter den glänzenden Zahlen der legalen Spielhäuser wie zur seite verbirgt sich ein komplexes Gefüge, das sowohl wirtschaftliche Chancen als auch erhebliche soziale Herausforderungen birgt. Besonders im Fokus steht dabei die Frage, wie das Glücksspielsucht-Risiko minimiert werden kann, während gleichzeitig die Attraktivität legaler Angebote für Spieler:innen erhalten bleibt.
Seit Jahren gibt es in der Schweiz strenge Gesetze zur Kontrolle des Glücksspiels, die auf drei Säulen basieren: die Lizenzierung der Anbieter, die Bezahlung der Gewinne und die Verpflichtung zur Suchtprävention. Die kantonalen Spielbanken und Online-Casinos unterliegen einem strengen Überwachungsregime, das nicht nur die Integrität der Spiele, sondern auch die Sicherheit der Spieler:innen garantieren soll. So dürfen in der Schweiz nur lizenzierte Anbieter wie das Glücksspielhaus Lucky Ones Casino mit ihren virtuellen Spielautomaten und Tischspielen operieren – eine Maßnahme, die die Spielsucht durch die Begrenzung der Auswahl und die klare Trennung zwischen Online- und Offline-Spiel betont.
Ein zentraler Aspekt der Schweizer Glücksspielpolitik ist die obligatorische Abgabe von 20 Prozent des Gewinns an die Kantone. Diese Mittel fließen in eine breite Palette von Suchtpräventionsprogrammen, Therapieangeboten und Aufklärungskampagnen. Laut dem Schweizerischen Glücksspielregister wurden im Jahr 2022 allein in der Deutschschweiz über 12 Millionen Franken für Präventionsmaßnahmen ausgegeben – ein Beweis dafür, dass die Regierung das Thema ernst nimmt. Doch trotz dieser Investitionen bleibt die Debatte um die Auswirkungen des Glücksspiels auf die Bevölkerung offen. Studien zeigen, dass etwa 1,5 bis 2 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz von Glücksspielsucht betroffen sind, wobei junge Erwachsene und Männer besonders häufig betroffen sind.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die klare Trennung zwischen legalem Glücksspiel und illegalen Online-Anbietern. Die Schweiz hat sich in den letzten Jahren zu einem Vorreiter in der Bekämpfung des illegalen Glücksspiels entwickelt. Durch die enge Zusammenarbeit mit der EU und der Einführung strengerer Kontrollen konnte das Risiko von Betrug und Betrugsversuchen deutlich reduziert werden. So dürfen nur Anbieter mit einer offiziellen Schweizer Lizenz Spiele anbieten, was die Sicherheit der Spieler:innen erhöht und gleichzeitig die Attraktivität für illegale Plattformen verringert.
Trotz dieser Fortschritte bleibt das Thema Glücksspielsucht ein brisantes Thema. Laut dem Nationalen Aktionsplan gegen Sucht sind rund 200.000 Menschen in der Schweiz von Glücksspielsucht betroffen. Die Folgen reichen von finanziellen Problemen über soziale Isolation bis hin zu psychischen Erkrankungen. Um diesem Problem entgegenzuwirken, haben die Kantone in den letzten Jahren verschiedene Präventionsprogramme gestartet, darunter kostenlose Beratungsstellen und Online-Tools wie die Glücksspielsucht-Selbsttest-Apps.
Ein konkretes Beispiel für eine erfolgreiche Maßnahme ist das Projekt „Glücksspielsucht.ch“, das von der Schweizerischen Gesellschaft für Suchtforschung (SGF) initiiert wurde. Seit seiner Einführung im Jahr 2015 hat sich die Zahl der Betroffenen in den Kantonen, die sich an die Beratungsstellen wenden, um 30 Prozent reduziert. Zudem hat das Projekt dazu beigetragen, dass mehr Spieler:innen das Risiko von Suchtverhalten frühzeitig erkennen und sich Hilfe suchen.
- Seit 2022 wurden in der Deutschschweiz über 12 Millionen Franken für Suchtprävention ausgegeben.
- Etwa 1,5 bis 2 Prozent der Erwachsenen in der Schweiz sind von Glücksspielsucht betroffen.
- Die Schweiz hat sich zu einem Vorreiter in der Bekämpfung illegalen Glücksspiels entwickelt.
- Seit 2015 hat sich die Zahl der Betroffenen in den Beratungsstellen um 30 Prozent reduziert.
- Die obligatorische Abgabe von 20 Prozent der Gewinne an die Kantone fließt in Präventionsprogramme.


